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+++ Wir lieben Aquaristik +++

Aquarium Guide

Dein Aquarium Guide – aus Liebe zur Aquaristik

Diese Seite ist von Aquarium Fans für Aquarium Fans gemacht. Hier gilt es sich Ratschläge abzuholen und altbewährte „Kniffe“ in die eigene Aquariumspflege einzubinden. Schließlich wäre es schade, wenn Ihr euer neues Hobby aufgrund anhaltender Frustrationen aufgeben müsstet.

Ihr habt den Wunsch, ein Aquarium starten zu wollen? Den Tieren und Wasserbewohnern ein schönes Zuhause zu bieten? Doch Du weißt noch nicht genau, wie Du das angehen sollst? Hierbei helfen wir gerne weiter.

Aquaristik - wie geht's? Unser Aquarium Guide zeigt es

Aquaristik – wie geht’s? Unser Aquarium Guide zeigt es

 

Von der Wahl für das geeignete Becken bis hin zur Einrichtung und Technik findest Du bei uns alle wichtigen Schritte:

  • Die richtige Aquariengröße
  • Der richtige Platz für das Aquarium
  • Das erste Aquarium kaufen
  • Die Auswahl des Zubehörs
  • Die Einrichtung des Aquariums
  • Die ersten Tiere für das Aquarium
  • Die Pflege des Aquariums

Basics Aquarium Guide – Das Aquarium 1×1

Du hast dir gerade dein erstes Aquarium gekauft? Dann gratulieren wir dir ganz herzlich!

Mit dem Erwerb eines Aquariums steigt gleichzeitig aber auch die Verantwortung, die man hat. Denn: ein Aquarium will gepflegt werden!

Gerade um Anfängern dabei zu helfen Fehler zu vermeiden, haben wir die Kategorie „Aquarium 1×1“ erstellt. Hier sollen alle Eure Fragen rund um das Aquarium beantwortet werden!

Sind Euch die Antworten zu Basic? Dann schaut in unserem Aquarium Guide! Hier gibt es regelmäßig ausführliche Artikel zu allen Themen rund um dein geliebtes Aquarium!

FAQs – Wir starten mit dem Aquarium Guide und beantworten hier Eure Fragen:

Basics Aquarium Guide – Das Aquarium 1×1
 Wo soll ich mein Aquarium hinstellen?
Wie viele Fische passen in mein Aquarium?
Kann ich umgehend nach dem Kauf die Fische in mein Aquarium geben?
Wie sollte ich mein Aquarium einrichten?
Darf ich von draußen Sand, Steine oder Muscheln dazu geben?
Muss der Aquarienkies vor dem Einlegen gesäubert werden?
Wie oft muss man Fische im Aquarium füttern?
Wo kaufe ich das richtige Futter für meine Fische?
Wie oft sollte ich das Wasser im Aquarium wechseln?
Wie lange muss ich mein Aquarium täglich beleuchten?
Wann muss ich damit beginnen, die Pflanzen im Aquarium zu düngen?
Wie behandle ich kranke Fische?
Sind Krebse im Aquarium sinnvoll?
Warum ist die Wasserhärte im Aquarium wichtig?
Welche Werte sollte man von seinem Aquarium immer Wissen?
Welche Fische sind Bodenbewohner?
Wie lange dauert die Einlaufphase?
Wie kühle ich das Aquarium bei Hitze ab?

 

Starten wir mit unserem Aquarium Guide

Starten wir mit unserem Aquarium Guide

Wo soll ich mein Aquarium hinstellen?

Schön, dass ich Ihr Euch diese Frage vor dem Befüllen des Aquariums und nicht danach stellt, denn: je größer das Aquarium, desto schwerer ist es! Bei einem 100 Liter großen Aquarium macht es durchaus einen Unterschied, ob es auf dem Boden oder dem eigenen Schreibtisch steht!

Tipp 1: Wählt also zunächst einen Ort, der das Gewicht eures Aquariums ohne Probleme aushält!

Außerdem: achtet unbedingt darauf, dass euer Aquarium nicht den ganzen Tag direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist! Nicht nur, dass dies den Fischen schaden kann. Hinzu kommt, dass intensive Sonneneinstrahlung das Wachstum der lästigen Algen in eurem Becken beschleunigt! Ebenso nachteilig kann sich der Standort an einer Heizung auswirken.

Tipp 2: Wählt also einen Ort, an dem euer Aquarium nicht ständiger Sonneneinstrahlung oder Heizungswärme ausgesetzt ist!

Stellt das Aquarium nicht ein eine Durchlaufzone! Die Fische sollten einen ruhigen Standort bekommen, an denen nicht ständig Leute, Gäste oder ihr selber vorbeilaufen müssen oder müsst.

Tipp 3: Sucht einen ruhigen Ort ohne Durchgangsverkehr aus!

Achte auf Steckdosen in der Nähe! Denn für den Betrieb eines Aquariums wird dieser benötigt.

Tipp 4: Steckdosen sollten sich in der Nähe des Aquarienplatzes befinden!

Wie viele Fische passen in mein Aquarium?

Diese Frage ist äußerst wichtig, denn: eine zu hohe Anzahl an Fischen im eigenen Aquarium bringt das biologische Gleichgewicht des eigenen Beckens umgehend durcheinander!

Eine der anerkanntesten Faustregeln ist nach wie vor, dass pro einem Liter Wasser ungefähr 1 cm Fisch kommt. Ist das eigene Becken also bspw. 140 Liter groß, sollte das Becken maximal 1,40 m „Fisch“ enthalten.

Gerade zu Beginn des Abenteuers „eigenes Aquarium“ bietet es sich an, zunächst mit wenigeren Fischen einzusteigen. Denn viel wichtiger als die unmittelbare Größe der Fische ist das sukzessive Wachstum jeder einzelnen Fischart des Aquariums. Mit der Zeit können entsprechende Fischarten nachgekauft werden.

Das gilt natürlich nur für Fische, die in Gesellschaft leben. Ein Kampffisch, wie ein Betta splendens z.B. muss als Hauptfisch im Aquarium einzeln gehalten werden. Lies noch weiter im Aquarium Guide, es gibt noch viel Wissenswertes.

Wie viele Fische passen in Dein Aquarium?

Wie viele Fische passen in Dein Aquarium?

Kann ich umgehend nach dem Kauf die Fische in mein Aquarium geben?

Die Antwort an dieser Stelle ist ein klares NEIN! Denn: ein Aquarium ist nicht einfach nur ein Becken mit Wasser, Einrichtung und Fischen.

Ein Aquarium ist ein biologischer Mikroorganismus, der sich zunächst zurechtfinden bzw. einrichten muss. Erst dann können die Fische hinzugegeben werden.

Heißt also: nachdem das Aquarium mit Wasser befüllt und eingerichtet wurde, sollte es mindestens 24 Tage Zeit bekommen sich ohne die Fische „einzurichten“. Erst danach – sofern die internen Werte stimmen – sollten die Fische dazugegeben werden.

Siehe dazu auch die Frage „Wie lange dauert die Einlaufphase?“

Wie sollte ich mein Aquarium einrichten?

Das Aquarium ist gekauft und auch die zukünftigen Fische sind ausgewählt. Wie richte ich mein Aquarium jetzt ein?

Gerade Anfänger sind mit dieser Frage nicht selten überfordert. Hat man doch sein „Traum-Aquarium“ vor Augen und möchte dieses so gut es geht nachbauen. Wie so oft bei der Aquaristik, geht es allerdings auch hier zunächst um die Basics. Bei der ersten Aquarium Einrichtung solltet Ihr folgendes beachten:

    • Schritt Null ist die Auswahl der Fischarten, die später im Aquarium leben sollen. Aufbauend auf dieser Entscheidung, können dann die weiteren Elemente des eigenen Aquariums dazugekauft werden.

 

    • Den Boden des Aquariums bildet Kies. Dieser sollte nicht höher als 10 cm u. v. a. nicht zu grobkörnig sein. Auch die Auswahl des Aquarium Untergrundes hängt mit eurem Schritt 0 zusammen.

 

    • Pflanzen sind nicht nur in der Natur, sondern auch im Aquarium ein super wichtiger Bestandteil. Sie versorgen das Wasser nämlich mit Sauerstoff, nehmen Nährstoffe auf und helfen dabei, den pH Wert des eigenen Aquariums im Gleichgewicht zu halten. Versucht hierbei also möglichst viele verschiedene Pflanzen zu verwenden ohne dabei jedoch die Optik des eigenen Aquariums aus den Augen zu verlieren.

 

    • Zu der Grundausrüstung gehören des Weiteren eine funktionsfähige Zeitschaltuhr, ebenso so wie eine intakte Aquarium Heizung für das eigenen Becken.

 

    • Ganz wichtig für das Aquarium: Licht! Wie bereits weiter oben besprochen, sollte das Aquarium nicht den ganzen Tag im Licht stehen. Trotzdem ist eine regelmäßige Aquarium Beleuchtung von elementarer Bedeutung! Hierfür braucht Ihr eine passende Lampe!

 

Darf ich von draußen Sand, Steine oder Muscheln dazu geben?

Hütet Euch außerdem davor Elemente, die Ihr nicht im Fachhandel gekauft habt, zum Aquarium dazuzugeben. Dies gilt auch für gefundene Muscheln und Kieselsteine! Denn: dies kann auf Dauer gesehen den Mikroorganismus eures Aquariums nachhaltig negativ beeinflussen! Diese Frage in unserem Aquarium Guide ist recht einfach, lese weiter, es kommen noch spannende FAQs.

Muss der Aquarienkies vor dem Einlegen gesäubert werden?

Ja, der Kies für das Aquarium sollte nach dem Kauf vor Gebrauch gewaschen werden. Dazu gibt man den Kies in einen Eimer mit Wasser und rührt alles gut durch. Das Wasser wird weggegossen und das ganze wird zwei bis dreimal wiederholt. Erst dann gibt man den Kies ins Aquarium. So sorgt man dafür, dass Schmutz aus der Lagerung rausgewaschen wird.

Wie oft muss man Fische im Aquarium füttern?

Wie auch bei Hunden oder Katzen, kann das gut gemeinte „extra Leckerli“ negative Folgen auf die Fische haben. Nicht nur das! Die Zugabe von zu viel Futter kann außerdem negative Folgen auf die Wasserwerte im Becken selbst haben! Zu viel füttern ist also ein „doppelter Fehlpass“.

Es reicht völlig aus die Fische im eigenen Becken alle 2 Tage – bei diversen Fischarten sogar alle 3 Tage – zu füttern.

Lasst Euch hier gerne von eurem örtlichen Fachmann beraten!

Wo kaufe ich das richtige Futter für meine Fische?

Gerade „Neu-Aquaristen“ kann man hier nur empfehlen, sich bei der örtlichen Tierhandlung nach den richtigen Futtersorten für die eigenen Fische zu informieren.

Auch über die richtige Dosierung des Futters wird der Fachmann einem innerhalb weniger Minuten mehr sagen können, als man sich selbst über stundenlanges einlesen selbst aneignen kann.

Das Fischfutter selber könnt Ihr anschließend auch bequem im Internet bestellen. Natürlich erst die Nachbestellungen, denn der Fachhändler vor Ort möchte seine Beratung nicht gratis machen.

Wie oft sollte ich das Wasser im Aquarium wechseln?

Neben ganz viel Geduld ist das eigene Aquarium vor allem eins: ganz viel Pflegearbeit!

Das Wasser im Aquarium muss in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Nur so kann das innere Gleichgewicht des Aquariums dauerhaft aufrecht erhalten werden.

Optimal ist es, dass Wasser innerhalb eines Monats komplett zu wechseln. Bspw. könnte man die Hälfte des Wassers alle 2 Wochen komplett durch neues Wasser austauschen. Hierbei ist natürlich vor allem die eigenen Zeit entscheidend. Das Wasser in kleinen Aquarien muss häufiger gewechselt werden. Das kann sogar ein bis zweimal die Woche sein.
Wichtig ist außerdem, dass das neue Wasser nicht zu kalt ist! Auch dies kann nämlich einen negativen Effekt auf die Bewohner des eigenen Aquariums haben!

Wie lange muss ich mein Aquarium täglich beleuchten?

Die richtige Beleuchtungszeit hat nicht nur erhebliche Folgen auf das Wohlbefinden der Fische. Auch die so nervige Algenbildung im eigenen Becken hängt stark von der korrekten Beleuchtung des Aquariums ab.

Das Maximum sollte dabei täglichen 15 Stunden Beleuchtungszeit liegen. Außerdem sollte die Beleuchtung des Aquariums nie die 12 Stunden Marke unterschreiten.
In welchem Akkord Ihr euer Aquarium beleuchtet, ist Euch überlassen. Wichtig ist nur, dass Ihr den Bewohnern eures Beckens genügend Ruhepausen vor der Lichteinstrahlung gönnt!

Wann muss ich damit beginnen, die Pflanzen im Aquarium zu düngen?

Ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum „perfekten Aquarium“ ist die richtige Düngung der Pflanzen im Aquarium selbst.

Allerdings sollten vor allem Anfänger darauf achten, die erste Düngung erst dann vorzunehmen, wenn das biologische Gleichgewicht im Aquarium hergestellt ist!

Düngt man vorher, kann dies den Prozess unnötig nach hinten verschieben oder das Gleichgewicht gar völlig außer Tritt bringen. Grundsätzlich gilt also: erst testen, dann düngen!

Außerdem könnt Ihr regelmäßig unseren Aquarium Guide checken. Auch hier werden regelmäßige Updates zu allen Themen rund um das eigene Aquarium gegeben.

Schecke regelmäßig unseren Aquarien Guide auf neue Tipps!

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Wie behandle ich kranke Fische?

Selbstverständlich muss zur Diagnose und Behandlung ein Tierarzt zur Rate gezogen werden.

Nur man sollte selber vorsorgen. Natürlich einerseits durch die richtige Haltung, damit es zu gar keinen Krankheitsfällen kommt, andererseits aber auch der Art, dass man für den Notfall ein Quarantänebecken zur Verfügung hat. Hier können kranke Fische isoliert werden. Und die Behandlung erfolgt ebenfalls in diesem Behandlungsbecken. Denn Medikamente können hier frei gegeben werden, ohne das andere Fische diese mit aufnehmen.

Sind Krebse im Aquarium sinnvoll?

Krebse sind Detritusfresser, das heißt, sie fressen Detritus-Ablagerungen. Dies Abfallablagerungen entstehen in jedem Aquarium, z.B. durch abgestorbene Pflanzenreste, durch den Kot der Tiere oder durch übriggebliebenes Futter. Diese Abfälle können Krebse als Nahrung dienen, die dadurch das Aquarium auf natürliche Art reinigen.

Warum ist die Wasserhärte im Aquarium wichtig?

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Eine ganz wichtige Frage im Aquarium Guide. Das Biotop im Aquarium ist eine fragile Welt, die durch kleine Veränderungen ins Wanken geraten kann.

Die Qualität des Wassers kann sich verändern, der Wuchs von Algen beschleunigt werden, das Wasser wird tübe oder die Fische können krank werden, wenn nicht alle Faktoren im Einklang sind.

Ein wichtiger Faktor ist die Wasserhärte.

Die Wasserhärte gibt den Härtegrad des Wassers im Aquarium an. Hier sind jedoch mehrere Werte entscheidend

Neben der Gesamthärte (GH) ist die Karbonathärte (KH) ein wichtiger Faktor.

Die Gesamtheit aller Erdalkaliionen ist die Gesamthärte. Diese wird in °dGH und mmol/l angegeben. Je höher der Kalkanteil, desto härter das Wasser und umso höher ist die Gesamthärte. Die Karbonathärte (KH) gibt die pH-Stabilität des Wassers an.

Die Menge an Calcium- und Magnesiumionen wird über den Wert der Karbonathärte ausgedrückt. Dieser wird in °dKH und mmol/l angegeben. Je höher diese ist, desto mehr kann das Wasser Säuren abpuffern. Auch brauchen einige Fische eine hohe Karbonathärte.

Zur Messung dieser Werte gibt es Teststreifen, die ins Wasser gegeben werden und die konkreten Mengen messen. Je nach Ausfall des Ergebnisses muss dann reagiert werden.

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Welche Werte sollte man von seinem Aquariums immer wissen?

Wichtige Werte

  • pH Wert des Wassers
  • Karbonathärte KH Wert (siehe Frage: Warum ist die Wasserhärte im Aquarium wichtig?)
  • Gesamthärte GH Wert  (siehe Frage: Warum ist die Wasserhärte im Aquarium wichtig?)
  • Temperatur
  • Nitrit (NO2 – giftige Stickstoffverbindung) und Nitrat (NO3 – Algenursache) (siehe Frage: Wie lange dauert die Einlaufphase?)

Zusatzwerte

  • Kohlendioxid (kann aus dem KH und dem pH Wert errechnet werden)
  • Phosphat
  • Kalium
  • Magnesium / Kalzium (diese Werte sollten in einem bestimmten Verhältnis, 4:1 oder 3:1 vorliegen)
  • Chlor
  • Eisen
  • Kupfer

In welchem Bereich der Wert in seinem grünen Bereich liegt, hängt stark vom Aquarium und seinen Bewohnern ab.

Welche Fische sind Bodenbewohner?

Die Bodenbewohner fühlen sich am Boden am wohlsten und halten bevorzugt in dieser Wasserzone auf. Sie gründeln am Boden und tragen so zur Reinigung bei. Harnischwelse, Panzerwelse, der L46 Wels oder Zebra-Harnischwels  und viele andere Welsarten, aber auch Dornaugen, Rüsselbarben bzw. Grünflossenbarben gehören zu den Bodentieren.

Wie lange dauert die Einlaufphase?

Diese Frage gehört einfach in allen Aquarien Guides beantwortet. Die Einlaufphase ist die Phase, in der sich das Wasser vom Leitungswasser zum richtigen Biotop für die Fische wandelt. Die Umwandlung erzeugen Bakterien. Sie verstoffwechseln Abfallprodukte zu Ammonium. Diese Abfallprodukte können z.B. von ersten Pflanzen durch abgestorbene Pflanzenresten kommen.

Leider wird das erzeugte Ammonium in eine giftige Stickstoffverbindung Nitrit (NO2) umgewandelt, was den Fischen gefährlich werden kann. Die Fische dürfen erst hinein, wenn das Nitrit seinen höchsten Wert, den Nitrit Peak überschritten hat und sich langsam in Nitrat (NO3) umwandelt.

Damit dieses Ökosystem nicht gleich wieder zusammenbricht, dürfen nur nach und nach neue Bewohner einziehen.

Idealer Weise fängt man mit Schnecken an und gibt nach und nach die Fische hinzu. Dabei muss immer der Nitritwert im Wasser überwacht werden, da sonst die Fische Schaden nehmen und sogar sterben können.

Die Einlaufphase kann ganz unterschiedlich lang sein. Erfahrende Aquarianer bekommen das Ökosystem eventuell schon in zwei Wochen hin und setzen ihren ersten Fisch erfolgreich ein. Wer ohne helfende Tricks den Prozess der Natur abwartet, kann auch schon mal 6 bis 8 Wochen warten müssen. Wichtig in dieser Phase ist die ständige Überwachung des Nitritwertes im Wasser.

Wie kühle ich das Aquarium bei Hitze ab?

Für die meisten Fische sollte die Wassertemperatur im Aquarium nicht über 26 Grad steigen. 30 Grad können schon für viele Tiere lebensgefährlich sein.

Der einfachste und beliebteste Trick, das Aquarium im Sommer innerhalb einer Hitzeperiode nicht zu warm werden zu lassen, ist der Einsatz eines Ventilators. Der Deckel vom Aquarium wird geöffnet, wenn es die Fische erlauben, und dann darf der Ventilator über der Wasseroberfläche sein Werk tun. Natürlich bläst er nicht ins Wasser sondern über die Wasseroberfläche. Dadurch entsteht Verdunstungskälte. Auch die Oberflächenbewegung des Wassers tut der Wasserqualität gut.

Wer Probleme mit aktiven Fischen bekommt, wenn der Deckel des Aquariums geöffnet ist, sucht sich ein Fliegengitter, welches er überspannt.

Der Raum sollte während der Hitzeperiode möglichst dunkel bleiben.

Versierte Aquarianer füllen Pet-Flaschen halb mit Wasser auf und geben sie ins Eisfach. Wenn das Wasser gefroren ist, kommt die Flasche ins Becken und kühlt das Wasser wieder runter. Alternativ kann man zu Kühlelementen greifen.

Hersteller von Aquarien Zubehör haben auch Aquarium Kühler, wie Kühlgebläse, im Sortiment. Eine gute Wahl ist für heiße Tage das CoolControl JBL Kühlgebläse für Süß- und Meerwasseraquarien Cooler.

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Wir wünschen Dir viel Spaß mit dem neuen Wissen aus unserem Aquarium Guide bei Deinem neuen Hobby der Aquaristik und viel Freude mit Deinen Fischen.

 

Viel Spaß bei Eurem Aquarienhobby!

Viel Spaß bei Eurem Aquarienhobby!

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